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Kinderrechte im Fokus: Sechs steirische Jugendliche gestalten bundesweite Konferenz aktiv mit

Ein starkes Zeichen für Jugendbeteiligung aus der Steiermark: Sechs Jugendliche waren am 15. und 16. Juni 2026 als offizielle Delegation bei der zweiten österreichweiten Kinderrechte-Konferenz im Europahaus Wien vertreten. Gemeinsam mit engagierten jungen Menschen aus ganz Österreich brachten sie ihre Perspektiven rund um Kinderrechte im digitalen Raum aktiv ein und machten die steirische Stimme vor Ort sichtbar.

Im Zentrum der Konferenz stand die Frage, wie Kinderrechte in digitalen Lebenswelten gestärkt und umgesetzt werden können. Denn digitale Räume sind längst ein wesentlicher Bestandteil des Alltags junger Menschen – sie bieten Chancen für Information, Austausch und Mitgestaltung, stellen aber zugleich neue Anforderungen an Schutz, Teilhabe und Mitbestimmung.

Steirische Stimmen auf Bundesebene

Die sechs Jugendlichen aus Graz, Leibnitz, Liezen und Kaindorf vertraten die Steiermark als Jugenddelegation von beteiligung.st und waren aktiv in Präsentationen sowie Themenwerkstätten eingebunden. Vor einem Publikum aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft machten sie deutlich: Kinder und Jugendliche müssen als Expert*innen ihrer Lebensrealität ernst genommen und von Anfang an konsequent in Entscheidungen einbezogen werden.

Als ausgewiesene Expert*innen für die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bringen die Jugendlichen aus der Steiermark ihr Wissen auch über die Konferenz hinaus in die Praxis ein: Im Rahmen des Projekts „Peers to Peers“ initiieren und begleiten sie eigenständige Nachhaltigkeitsprojekte an ihren Schulstandorten in Liezen, Kaindorf und Graz. Die Mitgestaltung von Kindern und Jugendlichen für eine lebenswerte Zukunft steht dabei im Fokus.

Bei der Kinderrechte-Konferenz 2026 vertrat die steirische Delegation die Vision einer zukunftsfähigen, gerechten Welt, in der die digitale Teilhabe und der Schutz junger Menschen Hand in Hand gehen.

Jugendliche fordern Mitsprache im digitalen Raum

Ein zentrales Ergebnis der Konferenz: Kinderrechte im digitalen Raum bedeuten mehr als Schutz – sie umfassen auch aktive Teilhabe und Mitgestaltung. Jugendliche machten deutlich, dass sie stärker in Entscheidungen rund um digitale Technologien und Plattformen eingebunden werden wollen.

Die Konferenz bot dafür Raum: In Workshops und Diskussionsformaten arbeiteten Jugendliche gemeinsam mit Fachleuten an konkreten Lösungsansätzen. Damit wurde einmal mehr unterstrichen, dass Jugendpartizipation ein zentraler Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft ist.

„… deine Meinung ist nicht egal“

Wie wichtig diese Beteiligung ist, zeigt auch die Rückmeldung der Teilnehmerin Sara Schadlbauer (Bezirk Leibnitz):

„Mir hat die Kinderrechtekonferenz besonders gut gefallen, weil alle sehr freundlich und nett waren. Vor allem, weil es auch ein richtig cooles Gefühl war, einmal auf der Bühne zu stehen und zu wissen: Das Publikum hört wirklich zu – und deine eigene Meinung ist nicht egal, sondern du kannst wirklich etwas damit bewirken. Und vor allem: Es war ein richtig cooles Beisammensein. Wir haben uns alle so gut verstanden. Ich kann das wirklich weiterempfehlen. Es gehört öfter gemacht, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, mitzureden, mitzubestimmen, eigene Ideen einzubringen und aktiv etwas mitzugestalten.“

Ein starkes Signal aus der Steiermark

Die starke Präsenz der sechs Jugendlichen zeigt: Die Steiermark bringt sich aktiv in die bundesweite Diskussion rund um Kinderrechte ein – und setzt wichtige Impulse für eine gerechte und zukunftsfähige (digitale) Gesellschaft.

Weitere Informationen: www.kinderhabenrechte.at