Klimaschutz: Fünf Pilotgemeinden starten ein Bürger:innenbeteiligungsprogramm
Partner:innen des Klimadialogs: Daniela List, Daniela Köck, LR Hans Seitinger, LR Ursula Lackner und Friedrich Hofer (v.l.) / (c) Land Steiermark/Robert Binder
Gemeinsam für eine klimafreundliche Gemeinde
Im Kampf gegen den Klimawandel braucht es einen breiten Schulterschluss auf allen Ebenen. Deswegen hat das Land Steiermark bereits 2021 das Klimaschutz-Gemeindeservice ins Leben gerufen. 2022 folgte auf Landesebene das Beteiligungsmodell Klimaneuzeit.
Den nächsten Schritt haben Landesrätin Ursula Lackner und Landesrat Hans Seitinger am 11.04.2023 gemeinsam mit den Projektpartnern Klimabündnis Steiermark, beteiligung.st und ecoversum vorgestellt: Ein Klimaschutz-Bürger:innenbeteiligungsprogramm in fünf steirischen Gemeinden und Regionen.
Unter dem Titel „Klimadialog“ werden in den kommenden Monaten in der Stadtgemeinde Liezen, Marktgemeinde Maria Lankowitz, Gemeinde Ramsau am Dachstein, KEM & KLAR Graz-Umgebung Nord und KEM Wein- & Thermenregion Südoststeiermark gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und Stakeholdern Strategien und Maßnahmen für den Klimaschutz und die Energiewende entwickelt. Das Programm, das bis Ende des Jahres 2023 abgeschlossen sein soll, gliedert sich wie folgt:
- Zunächst finden in den Pilotgemeinden und -regionen Strategie-Workshops mit lokalen Entscheidungsträger:innen statt, um die wichtigsten Fragestellungen der Region in Bezug auf den Klimaschutz zu identifizieren und den Bürger:innenbeteiligungsprozess zu planen.
- Im folgenden Schritt werden Bürgerinnen und Bürger eingeladen, am Beteiligungsprozess teilzunehmen. Das Ziel ist es, viele engagierte Menschen unterschiedlichen Alters, Berufs und verschiedenster Interessen für den Prozess zu gewinnen.
- Daraufhin finden drei gemeinsame Workshops statt – mit Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Stakeholdern und Gemeindevertreterinnen und -vertretern. Die in diesen Workshops erarbeiteten Zielvorstellungen und Maßnahmen fließen anschließend in einen „Masterplan Klima & Energie“ für die jeweilige Gemeinde oder Region ein. Dieser Masterplan soll konkrete, umsetzbare Maßnahmen im Wirkungsbereich der Gemeinden definieren und ist als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Landes-, Bundes- und EU-Strategien zu verstehen.
Mit diesem Prozess setzt das Land Steiermark gemeinsam mit den Gemeinden und Regionen auf die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, um den bestmöglichen Rückhalt für die entwickelten Maßnahmen zu erreichen. Der entwickelte Masterplan soll in den jeweiligen Gemeinderäten beschlossen werden.
Ausrollung auf die gesamte Steiermark geplant
Im Anschluss an die Pilot-Phase wird das Projekt evaluiert und gegebenenfalls weiterentwickelt. Denn das Ziel ist klar definiert: „Die Entwicklung von Klimaschutz-Maßnahmen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern hat für uns oberste Priorität. Deswegen wollen wir das Projekt auf Sicht für noch mehr Gemeinden öffnen und ausrollen“, so Lackner und Seitinger.
Kontakte für Rückfragen und weitere Informationen
Nähere Infos finden Sie hier auf unserer Webseite oder auf Klimadialog – Pilotprojekt Stmk und Gemeindeservice Steiermark.
Oder persönlich unter:
DANIELA KÖCK
Geschäftsführerin beteiligung.st
E-Mail: daniela.koeck@beteiligung.st
Tel.: 0676 86630111
FRIEDRICH HOFER
Geschäftsführer Klimabündnis Steiermark
E-Mail: friedrich.hofer@klimabuendnis.at
Tel.: 0650 8871000
DANIELA LIST
Geschäftsführerin ecoversum
E-Mail: daniela.list@ecoversum.at
Tel.: 0699 13925855
Text & Fotocredit: news.steiermark.at am 11.04.2023 & Land Steiermark/Robert Binder
