Rückblick auf das Kinderparlamentsjahr

Rückblick auf das Kinderparlamentsjahr

Bei den Treffen wählen und erarbeiten die Kinderparlamentarier*innen gemeinsam Themen, die sie und ihr soziales Umfeld in Bruck betreffen. Bei den ersten Sitzungen wurden Projektideen gesammelt und gemeinsam entschieden, welche Ideen weiterverfolgt und umgesetzt werden sollen. Inhaltliche Schwerpunkte bei den Treffen waren die Kinderrechte, die Gemeindestruktur und inwiefern Politik das Leben der Kinder betrifft.

Bei dem Treffen im Jänner hatten die Kinderparlamentarier*innen die Möglichkeit ihre Projekte und Ideen für Bruck mit Bürgermeister Peter Koch zu besprechen. Herr Bürgermeister Peter Koch und Markus Hödl (Assistent in der Stadtamtsdirektion) gaben zu allen Ideen und Vorschläge Auskunft und beantworteten die Fragen der Kinder. Die wichtigsten Themen der Kinderparlamentarier*innen waren: Umweltschutz, Sicherheit und Spielplatzgestaltung.

 

Auswirkungen der Corona-Krise

Die gewünschte Müllsammelaktion der Kinderparlamentarier*innen musste auf Herbst verschoben werden. Auch gab es Auswirkungen auf zwei Treffen: Wie konnten Kinder von zuhause aus in ihrer Gemeinde mitmischen? Gerade in Zeiten, in denen persönliche Treffen nicht möglich waren, war es herausfordernd, Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Gestaltungsräume zu geben. Kommuniziert wurde über WhatsApp, SMS und E-Mail. So blieben die Kinder am Laufenden und arbeiteten auch von zuhause an ihren Projekten weiter. Die Treffen im April und Mai fanden via Video-Konferenz statt, um mit den Kindern an ihren Ideen weiterzuarbeiten. Auch wurde eine Kinderparlamentszeitung gestaltet. Die Kinder schrieben über die bisherigen Treffen, ihre Projekte und gestalteten Zeichnungen dazu.

 

Ende Juni fand das Abschlusstreffen des Kinderparlaments im Turnsaal der NMS-Bruck statt. Die Kinder freuten sich, dass sie sich zum Abschluss nochmals „in echt“ treffen konnten.