12. STEIRISCHER KINDERGIPFEL

12. STEIRISCHER KINDERGIPFEL

In Leoben fand heuer das Zusammentreffen von insgesamt 12 Kindergemeinderäten und Kinderparlamenten statt. Der Steirische Kindergipfel 2019 stand ganz im Zeichen der Kinderrechte „Recht auf bestmögliche Gesundheit, gesundes Essen sowie eine saubere und sichere Umgebung".

Wir wissen, was uns gut tut!

Kinder haben das Recht auf bestmögliche Gesundheit, gesundes Essen sowie eine saubere und sichere Umgebung. Wie möchten Kinder ihre Umgebung gestalten? Was brauchen sie, damit es ihnen gut geht? Was bedeutet für sie „gesund“ zu leben?  All diese Fragen wurden beim Kindergipfel diskutiert und verschiedene Ideen der Kinder zusammengetragen. Das gemeinsame Ergebnis: für ein gesundes Leben ist ein gutes Miteinander genauso wichtig wie abwechslungsreiches Essen und Bewegung sowie Umwelt- und Klimaschutz.

Der Kindergipfel fand bereits zum zwölften Mal statt. Dieses Jahr lud das Kinderparlament Leoben seine Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Steiermark, nämlich Bruck an der Mur, Feldkirchen, Graz, Kapfenberg, Krieglach, Lebring, Leoben, Mürzzuschlag, Raaba-Grambach, Weiz, Hart bei Graz und Mortantsch ein, um einen Austausch über die Arbeit der Kinder in ihren jeweiligen Gemeinden zu ermöglichen.Besonders erfreulich war es, dass Bürgermeister Kurt Wallner die Kinder begrüßte und erzählte in diesem Zusammenhang davon, wie wichtig er es findet, Kinder in Belange der Stadt miteinzubeziehen und mitentscheiden zu lassen. Anlässlich des 5. Geburtstags des Kinderparlaments Leoben wurde gratuliert und gejubelt.

Inhalte des Kindergipfels 2019

Beim Kindergipfel kommen Spaß und das einander Kennenlernen nie zu kurz. Im Fokus liegen die Kinderrechte und die Wertschätzung für die Arbeit in einem Kindergemeinderat oder Kinderparlament.

In insgesamt neun Workshops beschäftigten sich die Kinder auf vielfältige Weise mit der zentralen Frage, was Kinder brauchen, um sich bestmöglich psychisch und physisch gesund entwickeln zu können. Von Upcycling, Collagen, Experimenten, Beiträge für die Zeitung, einem Kräuter-Quiz bis hin zu einem Bewegungs-Parcours oder Überlegungen wie Konflikte gelöst werden können, war für jedes Kind etwas dabei. Auch dieses Jahr wurde wieder ein eigenes Kinderredaktionsteam gegründet, um die lebendige Veranstaltung zu dokumentieren. Die Präsentation der Ergebnisse gab es am Nachmittag, jeder und jede bekamen einen Einblick in die anderen Workshops.

Landesrätin Ursula Lackner konnte heuer nicht dabei sein, doch wünschte sie dem Kindergipfel einen produktiven Tag und betonte dabei, dass es für sie sehr wichtig ist, dass Kinder schon früh lernen, wie man demokratische Prozesse gestalten kann. Meinungen und Anliegen zu vertreten gehören zu den Grundaufgaben der Kinderparlamente und Kindergemeinderäte.

Daniela Köck von beteiligung.st unterstreicht und ermutigt die Kinder: „Macht euch Gedanken über eine lebenswerte Welt, dabei ist immer wichtig eines zu sehen: Es darf keinem anderen schaden, dann gelingt es, dass sich jeder Mensch wohl(er) fühlen kann.“

Begleitet und organisiert wurde das große steirische Gipfeltreffen von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung in Zusammenarbeit mit dem Kinderbüro, der Stadtgemeinde Leoben und dem Familienbüro Leoben.

 

Hier kann man die Dokumentation downloaden: