Jugendliche werden in Sinabelkirchen ernst genommen

Jugendliche werden in Sinabelkirchen ernst genommen

Die Marktgemeinde lädt zum 3. Jugendtreffen ein und tauscht sich mit der "SiniwÖlda Jugend" über ihre Ziele und nächsten Aktionen aus.

2016 hatten sich die Gemeindeverantwortlichen in Sinabelkirchen vorgenommen, ihre junge Bevölkerung verstärkt zur Mitsprache und Mitgestaltung einzuladen. Hierfür wurde angedacht, Jugendliche ab 14 Jahren jährlich zu einem Jugendtreffen einzuladen, um auf diese Weise eine offene Form der Jugendbeteiligung in der Marktgemeinde zu etablieren und anzubieten.

Als eine Maßnahme zur Aktivierung und Bewerbung der bevorstehenden Jugendbeteiligungsmöglichkeit wurde mit den Gemeindeverantwortlichen vereinbart, in allen 4. Klassen der NMS Sinabelkirchen das Vorhaben vorzustellen und den Schüler*innen grundlegend die Bedeutung von Beteiligung bzw. ihre Möglichkeit zur Partizipation in der Gemeinde näher zu bringen. Herr Bgm. Emanuel Pfeifer informierte heuer die Schüler*innen über das geplante Jugendtreffen und lud im Namen der Gemeinde und der beiden Ausschussobmänner Robert Wölfler (Jugend) und Armin Lang (Schule & Sport) die 14-Jährigen zur aktiven Mitgestaltung ein. beteiligung.st moderierte in der NMS in jeder Klasse einen kurzen Workshop um den Schüler*innen einen Einblick in das bevorstehende Jugendtreffen zu geben.

Am 06.09.2018 war es soweit: Das 3. Jugendtreffen fand im Gemeindesaal mit der Kerngruppe der "SiniwÖlda Jugend", die sich 2016 nach dem ersten Jugendtreffen bildete, statt. Gemeinsam wurden Ziele und nächste Schritte der Jugendgruppe festgelegt und Vorschläge gesammelt, wie diese erreicht werden können. Im Beisein der Gemeindevertreter wurde bereits eine nächste Jugendaktion (Kastanienbraten) geplant, die schon im Oktober 2018 umgesetzt werden soll.

Nadja Ulz, MA und Mag. Jakob Kramer von beteiligung.st moderierten das Treffen und unterstützten bei der Formulierung von Zielen und Maßnahmen, gefördert wurde das Beteiligungsvorhaben von der Marktgemeinde Sinabelkirchen und durch die Landesinitiative Mitmischen vor Ort.