KINDERRECHTE IN DER STEIERMARK

KINDERRECHTE IN DER STEIERMARK

Im Zuge der Spezialwerkstatt von Mitmischen im Landhaus im Rahmen der KinderrechteWoche 2017 wurden die Landtagspräsidentin und alle Regierungsmitglieder der steirischen Landesregierung darum gebeten, zur Umsetzung der Kinderrechte in ihrem Ressort ein Statement abzugeben.

Statement von Landtagspräsidentin Dr.in Bettina Vollath:

„Kinder und Jugendliche müssen Bescheid wissen, welche Rechte sie haben, wie sie diese entweder ausüben können oder wo sie Hilfe und Unterstützung bekommen können, wenn ihre Rechte bedroht sind oder missachtet werden. Es ist mir als Landtagspräsidentin daher ein großes Herzensanliegen, die Steirische Kinderrechte-Woche aktiv zu unterstützen. In meiner Funktion lege ich das Hauptaugenmerk auf das Recht auf Partizipation und fördere und unterstütze die politische Bildung nach Kräften. Großartige Initiativen wie die Kinderrechte-Woche helfen dabei.“

Statement von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer

Kinder sind die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft, aber gleichzeitig auch die wichtigsten, denn ein Land ohne Kinder ist ein Land ohne Zukunft. Deshalb haben die Rechte und Bedürfnisse der Kinder einen hohen Stellenwert. Das reicht von der Unterstützung der Errichtung und Sanierung von Kindergärten und Schulen bis zur besonderen Berücksichtigung des Wohls der Kinder bei behördlichen Verfahren. Als Politiker haben wir eine sehr große Verantwortung gegenüber den Kindern. Wir müssen dafür sorgen, dass wir ihnen Chancen für die Zukunft bieten.

Statement von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer

Als Landeshauptmann-Stv. brenne ich für die steirischen Regionen und ihre Entwicklung ist mir ein besonderes Anliegen. Natürlich sind die Themen der Kinderrechte, Versorgung, Schutz & Sicherheit sowie die Selbstbestimmung besonders für mich, als Familienvater, in meiner Arbeit immer sehr wichtig. Mit der Regionalentwicklung stelle ich sicher, dass egal in welchem Teil der Steiermark ein Kind aufwächst, er oder sie immer die bestmöglichen Bedingungen für ein gutes Leben hat. Die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist dafür enorm wichtig.

Das Thema Sicherheit trifft die gesamte Bevölkerung, der Schutz unserer Kinder steht dabei aber immer an allererster Stelle!

Statement von Landesrat Mag. Christopher Drexler:

„Mir ist die Gesundheit unserer Kinder ein wichtiges Anliegen, daher ist die bestmögliche Förderung der Gesundheit unserer Kinder nicht nur eine Investition in die Zukunft, sie gehört zu den Grundrechten aller Kinder. Mit der Gratisimpfaktion für Babys und Kinder bis zum 6. Lebensjahr ermöglicht das Land Steiermark eine umfassende Impfvorsorge, die vor den wichtigsten so genannten „Kinderkrankheiten“ schützt. Diese ansteckenden Krankheiten werden nicht deshalb so bezeichnet, weil sie „kinderleicht“ verlaufen, sondern weil sie sich unter Kindern besonders leicht ausbreiten.“

Statement von Landesrätin MMag.ª Barbara Eibinger-Miedl:

„Wir können mit Stolz sagen, dass die Kinderrechte in der Steiermark einen hohen Stellenwert einnehmen. So sind diese in den von mir zu verantwortenden Ressorts Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung nicht nur umgesetzt, vielmehr achten wir bei allAen von uns umgesetzten Maßnahmen darauf, Kindern und Jugendlichen Entfaltungs-, Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Denn letztendlich ist das für mich die Hauptaufgabe von Politik: Jungen Menschen eine Perspektive zu geben, die die selbstbestimmte Gestaltung des eigenen Lebens fördert.“

Statement von Landesrätin Mag.ª Doris Kampus:

„Nicht allen Kindern in der Steiermark geht es gleich gut. Viele Kinder erleben in ihrem Alltag Gewalt. Diese Gewalt kann verschiedene Formen annehmen, ob durch körperliche Gewalt in der eigenen Familie oder durch psychische und emotionale Gewalt in der Schule durch Mobbing. Als Soziallandesrätin ist es mir wichtig, allen Steirerinnen und Steirern ein sicheres und gerechtes Leben zu ermöglichen. Das gilt ganz besonders für Kinder! Mit der Kinder- und Jugendhilfe sorgen wir dafür, dass alle steirischen Kinder in Sicherheit aufwachsen können. Zusätzlich sorgen wir mit dem Instrument der Mindestsicherung dafür, dass es den Kindern in der Steiermark nicht am Nötigsten fehlt, wenn die eigenen Eltern nicht so viel verdienen. Denn Entwicklung darf in der Steiermark nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.“

Statement von Landesrätin Mag.ª Ursula Lackner:

„Die Kinderrechte müssen aber 365 Tage im Jahr in unserem Fokus stehen und mit Leben befüllt zu werden. So ist es mir als Bildungs- und Jugendlandesrätin wichtig, dass wir die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen um den Ansprüchen ganzjährig gerecht werden zu können. Dabei gilt es Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen – was eine Haltungsfrage darstellt. Auf der politischen Ebene gibt es mit „Mitmischen im Landhaus“ und der Initiative „Mitmischen vor Ort“ zwei geeignete Instrumente für einen solchen Austausch auf Augenhöhe.“

Statement von Landesrat Anton Lang:

„Zum 25. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention in der die in vielen Staaten gültigen Kinderrechte verankert sind, gratuliere ich sehr herzlich. Diese Grundwerte sichern unseren Nachkommen sowohl wirtschaftliche, als auch politische und soziale Rechte zu. Dennoch müssen wir intensiv daran weiterarbeiten, Situationen von Kindern in unserer Welt zu verbessern. Besonders wichtig dabei ist, dass Jede und Jeder von uns dazu beitragen kann. Das Motto muss sein Hinschauen statt Wegschauen!“

Statement von Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger:

Der englische Schriftsteller Charles Dickens formulierte es trefflich: „Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.“ Genau nach diesem Motto sehe ich eine große Verantwortung im Bereich des Wohnens und der Ausgestaltung von Wohn- und Spielräumen, in der Ernährung, in einem notwendigen hohen Bewusstseins- und Bildungsstandard und im frühen Umgang mit unseren Ressourcen – wie dem Wasser oder auch der sorgfältigen Trennung von Müll. Eines der wichtigsten Kinderrechte ist eben in einer guten Bildung aufgehoben.