Jugendliche mischen jetzt vor Ort mit

Jugendliche mischen jetzt vor Ort mit

Die Gemeindeverantwortlichen aus Sinabelkirchen luden Jugendliche zu einem Jugendbeteiligungsprozess ein, um sich gezielt mit den lokalen Jugendangeboten auseinanderzusetzen und um eigene Ideen und Anregungen für die Marktgemeinde einzubringen.

Zum Prozessverlauf

Der Beteiligungsprozess startete mit einer intensiven Informations- und Bewerbungsphase: In Kooperation mit der örtlichen NMS konnten in der letzten Schulwoche (07.07.2016) 50minütigen Workshops mit allen SchülerInnen der vierten Klasse durchgeführt werden und die Jugendlichen auf diese Weise über das Beteiligungsvorhaben informieren. Darüber hinaus verfasste der Bürgermeister ein persönliches Schreiben und verschickte dieses an alle Jugendlichen aus Sinabelkirchen zwischen 14 und 19 Jahren. Ein selbstgestalteter Flyer wurde dem Schreiben beigelegt.

In der letzten Ferienwoche, am 08.09.2016, fand eine Beteiligungswerkstatt, ein intensiver Workshop mit Jugendlichen und Stakeholdern im Marktgemeindeamt statt. In diesem Rahmen wurden Anliegen der Jugendlichen gesammelt und zur Diskussion gebracht. Es bildeten sich Arbeitsgruppen mit Jugendlichen und GemeindevertreterInnen, die sich der Umsetzung der Projektideen widmen. Folgende Projekte sollen nun schrittweise realisiert werden: die Eröffnung eines Containers als neuer Sinabelkirchner Jugendtreffpunkt, die Errichtung einer mobilen Jugend-Schirmbar für Vereine zum Ausleihen und die Gestaltung bzw. Verwaltung einer jugendfreundlichen Facebookseite der Marktgemeinde. In der nächsten Jugendausschusssitzung berichteten die Gemeindeverantwortlichen aus den Arbeitsgruppen, eine Sitzung mit den Jugendlichen wird anschließend fixiert.

Die Marktgemeinde und Jugendlichen sind bemüht, ihre Projekte rasch umzusetzen. Die Motivation ist groß, der Bevölkerung, insbesonderen den Jugendlichen, erste Erfolge aus dem Jugendbeteiligungsprozess zeigen zu können.

beteiligung.st begleitete die Marktgemeinde vor Ort, gefördert wurde der Beteiligungsprozess von Landesrätin Mag.ª Ursula Lackner mit der Landesinitiative Mitmischen vor Ort.