Steirisches Gipfeltreffen der Kindergemeinderäte und Kinderparlamente

Das heurige Treffen fand am 15.06. in Graz statt!

Am Samstag den 15. Juni 2013 trafen sich die Kindergemeinderäte und Kinderparlamente der Steiermark in Graz: Rund 60 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren aus Knittelfeld, Kapfenberg, Weiz, Feldkirchen bei Graz und der Stadt Graz verbrachten einen gemeinsamen Tag und setzten sich intensiv mit dem Thema „Freundschaft“ auseinander.

Das diesjährige Thema „Freundschaft“ wurde aufgrund seiner hohen Relevanz ausgewählt. Zu diesem weitgefassten Thema gibt es viele Meinungen und jedes Kind hat schon seine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Die Kinder wissen, dass jede und jeder von ihnen grundsätzlich das Recht darauf hat, Freundinnen und Freunde zum Spielen zu haben. Die Kinder erzählten, dass ihre Freundschaften meist schon im Kindergarten entstanden sind oder sie ihre Freundinnen und Freunde in der Schule oder auch am Sportplatz gefunden haben. Anders als bei der Familie werden Freundesbeziehungen selbst geschlossen – das ist den Kindergemeinderätinnen und -räten auch wichtig: Sie möchten ihre Freundinnen und Freunde selbst wählen, auch wenn sie einmal ungewöhnlich sind. Den Kindern ist bewusst, dass nicht jede Freundschaft gleich gewichtet wird. Sie unterscheiden beispielsweise zwischen sehr guten Freundinnen und Freunden, denen sie Vieles anvertrauen und Bekanntschaften aus der Nachbarschaft oder im Internet, mit denen sie ab und an gerne ihre Freizeit verbringen.

In unterschiedlichen Stationen wurden all diese Themen behandelt und mit den Kindern erarbeitet. Mit Spiel und Spaß ist es wieder einmal gelungen, Kindern einen passenden Rahmen zu geben um sich auszutauschen und sich darüber hinaus für ihr Engagement im Kinderparlament und -gemeinderat zu bedanken.

Organisiert wurde das sechste steirische Gipfeltreffen von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung in Kooperation mit dem Kinderbüro. Mit diesem Gipfeltreffen soll die Forderung, Kinder mit ihren Anliegen ernst zu nehmen und ihnen Mitbestimmungsmöglichkeiten in ihrem Umfeld anzubieten, unterstrichen werden.