Verein beteiligung.st | Die Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung

Karmeliterplatz 2/2. Stock, 8010 Graz, Tel.: +43 316 903 70 110, office@beteiligung.st, ZVR: 281367745

THEMA:KLIMA

KLIMAWORKSHOP ONLINE

Beim Thema Klimaschutz wird an viele Seiten appelliert: Es muss sich etwas verändern, damit wir das Klima schützen können! Aber was soll sich ändern und wer trifft diese Entscheidungen, die in weiterer Folge die gesamte Gesellschaft betreffen?

Thema_Klima01

In diesem Online-Workshop laden wir Jugendliche ein, sich auf ein Gedankenexperiment einzulassen: Was wäre, wenn sie selbst wie Politiker*innen entscheiden könnten, welche Maßnahmen getroffen werden und welche Verhaltensmuster sich in der Gesellschaft ändern müssen?

Die Jugendlichen setzen sich im Workshop mit gängigen klimaschädlichen Verhaltensmustern auseinander und sind aufgefordert, selbst zu entscheiden: Welches Verhalten können wir im Sinne des Klimaschutzes verändern? Wo fällt es leicht, wo schwer, sich auf Änderungen einzustellen?

Die Methode setzt direkt bei den Lebenswelten der Jugendlichen an, ihre Handlungen und Entscheidungen stehen im Mittelpunkt.
Gemeinsam wird reflektiert und der Transfer zur eigenen Lebenswelt hergestellt: Welche Auswirkungen haben Verhaltensänderungen auf unsere Gesellschaft und unsere persönliches Leben? Was können wir selbst verändern? Was bringt vielleicht sogar neue Lebensqualität?

 

Rahmenbedingungen:

Online-Workshop
Dauer: 3 Schulstunden
Tools: MS Teams und Conceptboard

 

Kontakt und Anfrage:
beteiligung.st: katrin.uray@beteiligung.st
oder UBZ: michael.krobath@ubz-stmk.at

Dieses Angebot findet im Rahmen von Ich Tu´s statt, ein Projekt im Auftrag der Abteilung 15 / Fachabteilung Energie und Wohnbau des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung statt, in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum.

 

Das Ich tu’s – Klimaplanspiel

Vier Gemeinden schließen einen Pakt, um sich gemeinsam um den Klimaschutz zu kümmern. Denn nur zusammen können sie es schaffen, ihre Klimaziele zu erreichen. Allerdings verfolgt jede Gemeinde auch eigene wirtschaftliche Ziele …

 

Planspiel-Covermotiv-Koffer-Ansicht-2019-12-20

Zum Spiel
In diesem Planspiel zum Thema Klimaschutz haben sich die vier fiktiven Gemeinden Bad Schönfels, Webheim, Waldreich und Fruchtstein zu der Kleinregion „Wurzelwald“ zusammengeschlossen. Die Regionsbezeichnung rührt vom gemeinsamen waldbedeckten Bergland her – dem Wurzelwald.

Für das Planspiel schlüpfen die Spieler*innen in die Rolle von Verantwortlichen in unterschiedlichen Gemeinde-Abteilungen und müssen gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen Entscheidungen für die Zukunft ihrer Gemeinden und ihrer Region treffen.

Neben Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Klimawandelanpassung ist es den Gemeinden aber auch wichtig, den Wohlstand der Bevölkerung nicht außer Acht zu lassen. Ebenso gilt es zu beachten, welche Auswirkungen gesetzte Maßnahmen auf die Natur der Region Wurzelwald haben oder dass Entscheidungen demokratisch getroffen werden sollen.
Durch den Einsatz von analogen, digitalen und gruppendynamischen Spielelementen wird die 5-stündige Spielzeit zu einem aktiven, kurzweiligen und reflektierten Lernerlebnis.

 

Die Methode Planspiel

Planspiele ermöglichen es den Teilnehmenden, neue und unübliche Situationen selbst zu er­le­ben und dadurch komplexe Zusammenhänge z. B. in Politik, Wirtschaft etc. zu erfassen und zu verste­hen. In Planspielen werden problematische Situationen behandelt, die an die Lebenswelt angelehnt sind, ohne die eigentliche Komplexität in ihrer Gänze nachzubilden – die Umwelt wird vereinfacht dar­gestellt. Diese erfahrungsorientierte Lehr- und Lernform trägt also zur Simulation von wirtschaftlichen, umwelttechnischen und sozialen Prozessen bei. Das Planspiel unterstützt ein ganzheitliches vernetztes Denken und Systemverstehen und die Folgen von Entscheidungen werden transparent erfahrbar gemacht.

Durch das Übernehmen von Rollen können unterschiedliche Akteur*innen mit ihren unterschiedlichen Interessen, Aufgaben und Perspektiven in einer Wechselbeziehung erlebt werden.
In der Reflexion nach dem Spiel stehen die Besprechung von Interaktionen, dem Erlebten und die Auswirkungen von Entscheidungen sowie der Transfer in den realen Alltag in im Mittelpunkt.

 

Ziele des Klimaplanspiels

Die Spieler*innen erleben durch das Planspiel

  • Entscheidungszwänge in komplexen Systemen und den Grundkonflikt zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen,
  • Interessenskonflikte zwischen unterschiedlichen Abteilungen,
  • die Notwendigkeit von kollektiven Entscheidungen im Interesse des Klimaschutzes,
  • die Bedeutung von Einzelmaßnahmen für den Klimaschutz.

Zusätzlich eignen sich die Spieler*innen ein Basiswissen zum Klimaschutz spielerisch an.

 

Angebote für Schulen und für die Erwachsenenbildung

Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren bzw. ab der 9. Schulstufe
Anzahl Teilnehmende: 20-30 Personen
Dauer: ca. 5 Stunden (zu je 60 Min.)

Kontakt und Anfrage:

beteiligung.st: katrin.uray@beteiligung.st
oder UBZ: michael.krobath@ubz-stmk.at

Das Planspiel wir organisiert und angeleitet von der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung (beteiligung.st) und dem Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark (UBZ). Im Bereich der Erwachsenenbildung ist der Verein Ecoversum zusätzlicher Projektpartner.

 

Das Planspiel wurde im Jahr 2019 von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung gemeinsam mit dem Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark (UBZ) im Auftrag der Abteilung 15 / Fachabteilung Energie und Wohnbau des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung entwickelt.

Web: www.klimaplanspiel.at